Gedanken für ein Konzept am Markt / Sittensen.
Das ist alles noch keine Endlösung und soll
lediglich für ein paar gedankliche Anregungen dienen.
Ich stelle mir den Umbau der Gesamtfläche am Markt
etwas großräumiger vor, um den Mühlenteich, die Wassermühle sowie auch den
Wohnmobilplatz in eine Planung einbeziehen zu können.
Entwurf für einen modernen/zeitgemäßen Infopoint:
Hier könnte ich mir eine altertümliche
Telefonzelle auf dem Rathausplatz (NEU) vorstellen. Darin befindlich ein
türgroßer Bildschirm mit Filmclips aus der Börde sowie Prospekthalter. Außerdem
könnte darin ein Hotspot für die Nutzung auf dem Rathausplatz montiert werden.
Kurzbeschreibung:
Wenn die Tür der Telefonzelle geöffnet wird, haben
Gäste die Möglichkeit das Informationsmaterial dem Prospekthaltern zu
entnehmen. Wenn wir nun eine baugleiche Telefonzelle z.B. in Dzergon oder
Rotenburg montieren und dort zeitgleich die Zelle geöffnet wird, könnte sich
eine Live-Videoschalte aufbauen. Absoluter Eycatch mit hoher Werbewirkung. Die
Finanzierung solch einer Telefonzelle könnte durch Werbeflächen auf einem Teil
der Seiten erfolgen. Auf der Rückseite könnte z.B. auch ein Umgebungsplan sowie
Touristikinfos platziert werden.
Um den „Rathausplatz“
stelle ich mir div. kleine Betriebe vor. (z.B.. Café, Eisdiele, Reisebüro, Imbiss etc.)
Da wir einen Anglerverein an der Wassermühle haben,
sollten dort evtl. auch die Möglichkeit eines kleinen Fischrestaurants / Imbiss
in Betracht gezogen werden.
Das Zugangsportal zum Rathaus
sollte Blickrichtung zum Mühlenteich entstehen und
dort durch den alten Brunnen verziert werden. Um den Brunnen würden sich
Verweil- und kleine Grünflächen anbieten.
Der Verwaltungssitz
sollte für die Verwaltung angemessen geplant werden.
Außerdem könnte evtl. die „alte Sparkasse“, sofern
diese durch die Gemeinde erworben werden kann, weitere Nutzungsräume
beherbergen. (z.B. Jugendtreff, Kneipe am Markt (siehe Zeven)
Der Wohnmobilplatz
sollte aus meiner Sicht Mindestanforderungen der Camper erfüllen. So sollten dort
min. ein kostenpflichtiger Strom- & Wasseranschluss sowie eine
Entsorgungseinheit für Schmutzwasser vorhanden sein. (Standard auf
Mobilplätzen) Ob eine Realisierung auf dem (3 Plätze) großen, jetzigen Standort
an der Wassermühle ausreicht, bezweifle ich jedoch. Ggf. könnte man über eine
neue Fläche (z.B. Die im Gemeindebesitz befindliche, ehm. Deponie
Waldheim-Osteufer) um nutzen und durch geeignete Wegekennzeichnungen in die
Planung einbinden. (Roter Pflasterstreifen durch den Ort zu allen „Hotspots, o.ä.“
Zwischendurch Messingplatten mit Hinweisen auf den Gehwegen. (Nach 50m bis….. )
Ausreichend, eingefriedete Fläche mit räumlicher Nähe zum Freibad, der Ramme
und dem Ortskern ohne großes Belastungspotential für Anwohner, direkte
Anbindung an die Bundesstraße. Einnahme durch Vermietung von Tagesstellplätzen
(Ticketautomat mit Schrankensteuerung) inkl. Strom- & Wasserversorgung
möglich.
Rathaus/Volksbank:
Der beschlossene Umzug des Rathauses in das
Volksbankgebäude sollte als Übergangslösung angestrebt werden. Was nach
Fertigstellung der Gesamtmaßnahme dann mit dem VB-Gebäude wird, zeigt wich
dann. (Evtl. neue Ladengeschäfte?) Ich bin davon überzeugt, sollte das Rathaus
gänzlich aus dem Bereich verschwinden, wird eine Wiederbelebung der Fläche nur
schwer möglich.
Sicherlich sind Verfügbarkeiten von Flächen vorher
zu prüfen.
Auch hier stoßen wir immer wieder auf geteilte
Meinungen.
Evtl. sollte das Gesamtverkehrskonzept um die
Bahnhofstraße einmal von uns angepackt werden. Sittensen muss den Verkehr aus
dem Ort bekommen und braucht eine optisch reizvolle und attraktive
Fußgängerzone.
Discounter haben wir genügend, diese bieten uns
jedoch weder genügend Arbeitsplätze noch halten Sie die Einwohner im Ort. Um
dem entgegen zu wirken, brauchen wir Perspektiven für die nachfolgenden
Generationen.
Mit einem guten Schulstandort
haben wir den Grundbaustein zu einer ordentlichen Ausbildung gelegt. Nun heißt es Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen! Dabei kommt Sittensen immer wieder an seine Grenzen. Diese
zeigen sich schon bei der Ausweisung von Bau-
& Gewerbeflächen aus.
Warum nicht z.B. im Gewerbegebiet Lengenbostel ein Logistikzentrum mit Anbindung
an der Hauptverkehrsader A1 ins Rollen bringen. Dazu müsste die Gemeinde sich
werbend, aktiv den Betrieben vorstellen. (Nur ein Vorschlag)
Um den Bedarf an zusätzlichen Ergänzungsbetrieben
der ansässigen Firmen zu prüfen wäre der direkte Kontakt wünschenswert. (Was
braucht Alga, AMB, EuroLeasing, Euro Baustoffe etc. an Unternehmern um die
Betriebsabläufe zu optimieren?) Welche Betriebe bringen Ausbildungs- &
Arbeitsplätze?
Mit Sperrung der Bahnhofstraße (Kampweg bis Kreuzung
Lindenstraße) wäre ein Schritt in Richtung Fußgängerzone getan. Eine Umfahrung
des Ortskerns ist durch die vorhandenen Verkehrswege auch für den
Schwerlastverkehr (Heidorn/Hansestraße) in alle Richtungen möglich. Der
Andiener- und Kundenverkehr könnte durch die vorhandenen Nebenstraßen und
Parkplatzflächen ebenso sichergestellt werden. Es bedarf der Nutzung und
Ausgestaltung vorhandener Umgehungen, sowie dem Zuspruch des Landes
(Verkehrsbehörde).
Da sollten einmal die rechtlichen Möglichkeiten
geprüft werden.
Sicher wäre dann eine erweiterte
Gestaltungsmöglichkeit der Meile sowie für den Außenstehenden ein weitaus
besserer Anziehungspunkt Sittensen geschaffen.
(Sei es z.B. zum Weihnachtsmarkt oder anderen
Aktivitäten der Geschäftsinhaber in dem Bereich.)
Personennahverkehr:
Der EVB ist derzeit in der Neuordnung der
vorhandenen Schienenanlagen und es war mehrfach eine evtl. Reaktivierung der
Bahnschiene Tostedt – Zeven im Gespräch. Im Parkplatzbereich des Edeka-Marktes
hat der EVB eine eigene Fläche als Be- und Entladezone gesichert. Eine
Reaktivierung und Förderung der Bahnstrecke würde für Sittensen einen enormen
Mehrwert in Verbindung mit dem personenbezogenem Verkehr bringen. Hier liegt
eine Nabelschnurr zu den Metropolregionen Hamburg / Bremen in greifbarer Nähe.
Es wäre wünschenswert, wenn alle Gremien sich gerade für diese Verkehrsanbindung
im Personennahverkehr einsetzen und die Weichen dafür stellen könnten.
Asyl /
Wohnsituation:
So wie es ausschaut, wird Sittensen in Kürze noch
einigen Asylsuchenden helfen müssen. Es geht dabei nicht nur um eine
ordentliche Betreuung und Versorgung, sondern auch um eine vernünftige
Unterbringung. Daher schlage ich erneut vor, auch mit Eigentümern von
leerstehenden Objekte (z.Bsp.: Niedersachsenhof) das Gespräch zu suchen. Das im
Beispiel benannte Objekt steht zum Verkauf und ist als fünfzig Betten Hotel
inkl. großräumiger Gastronomie und Saalanlagen genehmigt. Es wäre eine
Überlegung wert, genau dieses Objekt zu erwerben oder langfristig zu pachten (sofern
gewünscht), um ein geeignetes Gebäude für den Aufenthalt, den sozialen Kontakt
zu den Anwohnern sowie eine Anlaufstelle für alle Kulturen zu schaffen. Das WIE
steht dabei vorerst hinten an. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für solche
Projekte liegen in erster Instanz in der Umsetzung, welche die politischen
Gremien vorantreiben.
Bereits am 04.03.2015 stellte ich ein Konzeptvorschlag den Ratsmitgliedern und der Verwaltung vor.
