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2015-10-08

Gedanken für ein Konzept am Markt / Sittensen. - 08-10-2015

Anträge und mehr.

Gedanken für ein Konzept am Markt / Sittensen.

Das ist alles noch keine Endlösung und soll lediglich für ein paar gedankliche Anregungen dienen.

Ich stelle mir den Umbau der Gesamtfläche am Markt etwas großräumiger vor, um den Mühlenteich, die Wassermühle sowie auch den Wohnmobilplatz in eine Planung einbeziehen zu können.

Entwurf für einen modernen/zeitgemäßen Infopoint:
Hier könnte ich mir eine altertümliche Telefonzelle auf dem Rathausplatz (NEU) vorstellen. Darin befindlich ein türgroßer Bildschirm mit Filmclips aus der Börde sowie Prospekthalter. Außerdem könnte darin ein Hotspot für die Nutzung auf dem Rathausplatz montiert werden.

Kurzbeschreibung:
Wenn die Tür der Telefonzelle geöffnet wird, haben Gäste die Möglichkeit das Informationsmaterial dem Prospekthaltern zu entnehmen. Wenn wir nun eine baugleiche Telefonzelle z.B. in Dzergon oder Rotenburg montieren und dort zeitgleich die Zelle geöffnet wird, könnte sich eine Live-Videoschalte aufbauen. Absoluter Eycatch mit hoher Werbewirkung. Die Finanzierung solch einer Telefonzelle könnte durch Werbeflächen auf einem Teil der Seiten erfolgen. Auf der Rückseite könnte z.B. auch ein Umgebungsplan sowie Touristikinfos platziert werden.

Um den „Rathausplatz“ stelle ich mir div. kleine Betriebe vor.  (z.B.. Café, Eisdiele, Reisebüro, Imbiss etc.)
Da wir einen Anglerverein an der Wassermühle haben, sollten dort evtl. auch die Möglichkeit eines kleinen Fischrestaurants / Imbiss in Betracht gezogen werden.

Das Zugangsportal zum Rathaus
sollte Blickrichtung zum Mühlenteich entstehen und dort durch den alten Brunnen verziert werden. Um den Brunnen würden sich Verweil- und kleine Grünflächen anbieten.

Der Verwaltungssitz sollte für die Verwaltung angemessen geplant werden.
Außerdem könnte evtl. die „alte Sparkasse“, sofern diese durch die Gemeinde erworben werden kann, weitere Nutzungsräume beherbergen. (z.B. Jugendtreff, Kneipe am Markt (siehe Zeven)

Der Wohnmobilplatz sollte aus meiner Sicht Mindestanforderungen der Camper erfüllen. So sollten dort min. ein kostenpflichtiger Strom- & Wasseranschluss sowie eine Entsorgungseinheit für Schmutzwasser vorhanden sein. (Standard auf Mobilplätzen) Ob eine Realisierung auf dem (3 Plätze) großen, jetzigen Standort an der Wassermühle ausreicht, bezweifle ich jedoch. Ggf. könnte man über eine neue Fläche (z.B. Die im Gemeindebesitz befindliche, ehm. Deponie Waldheim-Osteufer) um nutzen und durch geeignete Wegekennzeichnungen in die Planung einbinden. (Roter Pflasterstreifen durch den Ort zu allen „Hotspots, o.ä.“ Zwischendurch Messingplatten mit Hinweisen auf den Gehwegen. (Nach 50m bis….. ) Ausreichend, eingefriedete Fläche mit räumlicher Nähe zum Freibad, der Ramme und dem Ortskern ohne großes Belastungspotential für Anwohner, direkte Anbindung an die Bundesstraße. Einnahme durch Vermietung von Tagesstellplätzen (Ticketautomat mit Schrankensteuerung) inkl. Strom- & Wasserversorgung möglich.

Rathaus/Volksbank:
Der beschlossene Umzug des Rathauses in das Volksbankgebäude sollte als Übergangslösung angestrebt werden. Was nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme dann mit dem VB-Gebäude wird, zeigt wich dann. (Evtl. neue Ladengeschäfte?) Ich bin davon überzeugt, sollte das Rathaus gänzlich aus dem Bereich verschwinden, wird eine Wiederbelebung der Fläche nur schwer möglich.

Sicherlich sind Verfügbarkeiten von Flächen vorher zu prüfen.

Verkehre durch Sittensen / Kauflandschaft Sittensen:

Auch hier stoßen wir immer wieder auf geteilte Meinungen.
Evtl. sollte das Gesamtverkehrskonzept um die Bahnhofstraße einmal von uns angepackt werden. Sittensen muss den Verkehr aus dem Ort bekommen und braucht eine optisch reizvolle und attraktive Fußgängerzone.
Discounter haben wir genügend, diese bieten uns jedoch weder genügend Arbeitsplätze noch halten Sie die Einwohner im Ort. Um dem entgegen zu wirken, brauchen wir Perspektiven für die nachfolgenden Generationen.

Mit einem guten Schulstandort haben wir den Grundbaustein zu einer ordentlichen Ausbildung gelegt. Nun heißt es Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen! Dabei kommt Sittensen immer wieder an seine Grenzen. Diese zeigen sich schon bei der Ausweisung von Bau- & Gewerbeflächen aus.

Warum nicht z.B. im Gewerbegebiet Lengenbostel ein Logistikzentrum mit Anbindung an der Hauptverkehrsader A1 ins Rollen bringen. Dazu müsste die Gemeinde sich werbend, aktiv den Betrieben vorstellen. (Nur ein Vorschlag)
Um den Bedarf an zusätzlichen Ergänzungsbetrieben der ansässigen Firmen zu prüfen wäre der direkte Kontakt wünschenswert. (Was braucht Alga, AMB, EuroLeasing, Euro Baustoffe etc. an Unternehmern um die Betriebsabläufe zu optimieren?) Welche Betriebe bringen Ausbildungs- & Arbeitsplätze?

Mit Sperrung der Bahnhofstraße (Kampweg bis Kreuzung Lindenstraße) wäre ein Schritt in Richtung Fußgängerzone getan. Eine Umfahrung des Ortskerns ist durch die vorhandenen Verkehrswege auch für den Schwerlastverkehr (Heidorn/Hansestraße) in alle Richtungen möglich. Der Andiener- und Kundenverkehr könnte durch die vorhandenen Nebenstraßen und Parkplatzflächen ebenso sichergestellt werden. Es bedarf der Nutzung und Ausgestaltung vorhandener Umgehungen, sowie dem Zuspruch des Landes (Verkehrsbehörde).
Da sollten einmal die rechtlichen Möglichkeiten geprüft werden.

Sicher wäre dann eine erweiterte Gestaltungsmöglichkeit der Meile sowie für den Außenstehenden ein weitaus besserer Anziehungspunkt Sittensen geschaffen.
(Sei es z.B. zum Weihnachtsmarkt oder anderen Aktivitäten der Geschäftsinhaber in dem Bereich.)

Personennahverkehr:
Der EVB ist derzeit in der Neuordnung der vorhandenen Schienenanlagen und es war mehrfach eine evtl. Reaktivierung der Bahnschiene Tostedt – Zeven im Gespräch. Im Parkplatzbereich des Edeka-Marktes hat der EVB eine eigene Fläche als Be- und Entladezone gesichert. Eine Reaktivierung und Förderung der Bahnstrecke würde für Sittensen einen enormen Mehrwert in Verbindung mit dem personenbezogenem Verkehr bringen. Hier liegt eine Nabelschnurr zu den Metropolregionen Hamburg / Bremen in greifbarer Nähe. Es wäre wünschenswert, wenn alle Gremien sich gerade für diese Verkehrsanbindung im Personennahverkehr einsetzen und die Weichen dafür stellen könnten.

Asyl / Wohnsituation:
So wie es ausschaut, wird Sittensen in Kürze noch einigen Asylsuchenden helfen müssen. Es geht dabei nicht nur um eine ordentliche Betreuung und Versorgung, sondern auch um eine vernünftige Unterbringung. Daher schlage ich erneut vor, auch mit Eigentümern von leerstehenden Objekte (z.Bsp.: Niedersachsenhof) das Gespräch zu suchen. Das im Beispiel benannte Objekt steht zum Verkauf und ist als fünfzig Betten Hotel inkl. großräumiger Gastronomie und Saalanlagen genehmigt. Es wäre eine Überlegung wert, genau dieses Objekt zu erwerben oder langfristig zu pachten (sofern gewünscht), um ein geeignetes Gebäude für den Aufenthalt, den sozialen Kontakt zu den Anwohnern sowie eine Anlaufstelle für alle Kulturen zu schaffen. Das WIE steht dabei vorerst hinten an. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für solche Projekte liegen in erster Instanz in der Umsetzung, welche die politischen Gremien vorantreiben.

Bereits am 04.03.2015 stellte ich ein Konzeptvorschlag den Ratsmitgliedern und der Verwaltung vor. 

KONZEPTVORSCHLAG

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